8. März 2015

Mein Smartphone und ich [Blogparade]




Sarah von mamaskind hat zur Blogparade zum Thema Smartphones aufgerufen. Das ist wirklich ein interessantes Thema über das ich schon so manches Mal nachgedacht habe.


Als die Große auf die Welt kam, besaß ich noch kein Smartphone. Nach und nach habe ich aber die Vorzüge eines Smartphones zu schätzen gelernt. 

Es ist schon praktisch, wenn man nicht gleich den Computer hochfahren muss, nur um seine Emails zu lesen. Und auch sonst ist mein iPhone im Alltag nicht mehr wegzudenken. Ich tausche mich mit Freundinnen aus, schaue bei Facebook oder Twitter vorbei, habe immer eine Kamera zur Hand und habe den Überblick über unsere Termine, denn mein Mann und ich haben unsere Terminkalender synchronisiert. Außerdem ist es ein beruhigendes Gefühl, dass man im Notfall immer erreichbar ist.


Als dann der Kleine auf die Welt kam, fand ich es angenehm auch beim Stillen etwas „zu tun“ zu haben. Aber da kamen auch schon meine ersten Bedenken

Schadet die Strahlung dem Kleinen vielleicht? Schließlich war das Ding schon sehr nah an seinem Kopf. Deshalb habe ich mein Smartphone dann doch wieder zur Seite gelegt und achtete darauf, dass er nicht zu sehr damit in Berührung kam.


Nun ist er schon größer und nicht mehr die ganze Zeit auf meinem Arm, da hat sich der Umgang mit dem Smartphone wieder geändert. Ich schaue schon ab und zu mal auf mein Handy um zu sehen, ob es etwas Neues gibt. Wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, bleibt es aber meistens in der Tasche. Denn ich möchte ihnen meine volle Aufmerksamkeit schenken und nicht abgelenkt sein. Sind sie allerdings in ihr Spiel vertieft, finde ich es völlig in Ordnung, wenn man mal eben nach seinen Emails schaut oder einer Freundin schreibt.


Unsere Kinder werden aber irgendwann auch groß und bekommen früher oder später auch ein Smartphone.

Deshalb ist es mir persönlich wichtig, ihnen schon jetzt ein Vorbild im Bezug auf die Smartphonenutzung zu sein. Damit meine ich, dass das Smartphone nicht jederzeit griffbereit und man selbst erreichbar sein muss und es einfach Momente gibt, wo das Smartphone nichts zu suchen hat. Zum Beispiel beim Essen. Außerdem sollen sie wissen, dass es unhöflich ist in Anwesenheit anderer das Handy zu lange zu nutzen. Auch das „Nebenbeischauen“ finde ich nicht gut. Beim Fernseh gucken sollten sie später in der Lage sein, sich auf die Sendung zu konzentrieren und sich nicht ständig mit etwas anderem beschäftigen.


Leider schaffe ich es nicht immer, das alles konsequent vorzuleben. Zu verlockend ist es dann doch „nur mal eben“ etwas nachzuschauen. Aber solange die Kinder im Großen und Ganzen keine übertriebene Nutzung mitbekommen, ist das schon mal viel wert. Vielleicht sollte ich aber doch mal einen smartphone-freien Tag einlegen ;-)



Da ich dieses Thema wirklich interessant finde, würde es mich sehr interessieren, wie euer Umgang mit dem Smartphone ist. Deshalb freue ich mich über jeden Kommentar und verfolge sicher auch die anderen Beiträge der Blogparade!

Wenn dir dieser Post gefallen hat, schau dich gerne noch ein bisschen um und ich würde mich freuen, wenn du mir folgst - egal, ob hier auf dem Blog, bei Facebook oder Twitter!

1 Kommentar:

  1. Huhu,
    diese konsequent vorleben ist wirklich eine Herausforderung.
    Ich bezweifele jetzt mal, dass ein Smartphone-freier Tag durchsetzbar ist, für mich jedenfalls. ;)
    Liebe Grüße
    Sarah

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