18. Oktober 2015

Unsere Woche #41



Diese Woche war absolut chaotisch und die Erlebnisse reichten von schön bis absurd! 
Da ich für die meisten absurden Ereignisse keine Fotos habe, schiebe ich einfach Fotos der spielenden Kinder dazwischen ;-)

 
Der Montag begann anstrengend. Die Große war schlecht gelaunt und am Abend stellte sich auch heraus, warum. Gegen 22 Uhr ist sie wach geworden, hatte Kopfschmerzen und glühte. Nun ja, perfektes Timing, denn am nächsten Tag sollte eigentlich eine Mathearbeit geschrieben werden. Daraus wurde dann natürlich nichts. Passenderweise waren auch die Großeltern in Urlaub, so dass mein Mann zu Hause geblieben ist. Zum Glück ging es ihr im Laufe des Tages zusehends besser.

Am Nachmittag hat ein Nachbarsjunge ihr das heiß ersehnte Diktatheft vorbeigebracht. Es war ihr allererstes Diktat und wir sind furchtbar stolz auf sie!


Wie unser Dienstag sonst noch verlief, könnt ihr bei meinem Beitrag zu 12von12 nachlesen.

Außerdem bekamen wir diese Woche einen Anruf, der unsere Planung völlig durcheinander brachte: Die KITA hat angerufen und uns mitgeteilt, dass der Kindergartenplatz des Kleinen nicht sicher sei, auch wenn er in dieser Einrichtung in die Krippe ginge. Das waren Neuigkeiten! Hättet ihr gewusst, dass man sich für den Kindergartenplatz dann nochmal extra und bei verschiedenen Einrichtungen bewerben soll. Verrückte Welt!

Auf dem Foto: Mick und Muck wurden vom Kleinen in die Heia gebracht und liebevoll zugedeckt!
 
Der Donnerstag brachte wieder mal schlechte Nachrichten für mich. Ich war beim Zahnarzt und es hat sich herausgestellt, dass ich eine Wurzelbehandlung brauche…. Wieder zu Hause hat es so weh getan, dass ich ein Schmerzmittel nahm und am Nachmittag 3 ( in Worten: DREI!) Stunden geschlafen habe.

Am nächsten Tag tat es zwar nicht mehr ganz so weh, aber ich musste trotzdem nochmal zum Zahnarzt. Als ich nach der Arbeit zum Parkplatz ging, hatte ich noch gut 20 Minuten Zeit, um zum Zahnarzt zu fahren. Eigentlich gut machbar, außer, wenn einem Folgendes passiert:

Ich kam also zum Parkplatz, auf dem ich mein Auto ordnungsgemäß und mit richtig (!) gestellter Parkscheibe abgestellt hatte und traute meinen Augen nicht:  

Mein Auto war weg!!!

Ich überlegte kurz, ob ich vielleicht doch woanders geparkt hatte, aber nein, so war es nicht. Auf dem Parkplatz stand nun ein Baustellenfahrzeug und die Arbeiter erklärten mir, mein Auto sei abgeschleppt worden. Angeblich hätte ich die Parkscheibe falsch eingestellt, die Polizei sei hier gewesen und es würde teuer werden. Nachdem wir diskutiert hatten, ich langsam sauer wurde und sagte, die sollen mich nicht verar… wurde mir dann netterweise mitgeteilt, dass mein Auto in der nächsten Seitenstraße stehe. Es wurde also wirklich abgeschleppt. Allerdings glaube ich nicht, dass da die Polizei im Spiel war, denn es war kein Zettel am Auto und die Polizei würde es sicherlich auch nicht einfach in eine andere Straße stellen. Ich muss aber sagen, dass ich das Ganze mehr als ärgerlich finde. Es wurde nicht auf meiner Arbeitsstelle nach dem Autohalter gefragt und einfach so abgeschleppt. 

Ist das erlaubt???

Der restliche Freitag verlief dann zum Glück recht entspannt – wenn man vom Zahnarztbesuch absieht.

Gestern waren wir meine Tante besuchen. Sie hatte Geburtstag und wir hatten uns schon lang nicht mehr gesehen. Umso mehr haben wir uns auf den Besuch gefreut! Die Kinder standen natürlich absolut im Mittelpunkt.
 
Der Kleine war so müde, dass er das Mittagessen verschlafen hat. Das war aber nicht schlimm, danach durfte er direkt aus der Schüssel essen :-)


Das Beste für die Große war aber, dass auch noch Kirmes war. 


Das Wetter ließ zwar sehr zu wünschen übrig, aber wir sind trotzdem kurz hingegangen. Ihr zuliebe, ich finde die Kirmes mittlerweile so überteuert, dass es mich nicht mehr wirklich hinzieht. Ein Bekannter hat letzte Woche gesagt:“ Da gibt man viel Geld aus und wenn die Fahrt zu Ende ist, sind die Kinder unglücklicher als vorher.“ Da hat er gar nicht so unrecht…

Wie jedes Jahr musste sie auf jeden Fall Trampolin springen.


Der Kleine fand die Kirmes doof. Es war ihm zu laut, zu kalt und überhaupt… Die meiste Zeit hat er geweint, so dass wir auch nicht lange geblieben sind.

Heute sind wir zu Hause geblieben und haben uns einen gemütlichen Tag gemacht. Was sagt ihr zu meinen „wunderschönen“ Nägeln im Partnerlook mit der Großen?


Auch heute hat der Kleine das Mittagessen verschlafen. Danach gab es das Essen zwar etwas gesitteter in seinem Teller, sauberer blieb er dadurch aber trotzdem nicht! ;-)


Außerdem haben die Große und ich ein neues Buch gelesen, das wir euch bald vorstellen werden. Es hat ihr so gut gefallen, dass wir gleich zu Stift und Papier greifen mussten. Na, wer erkennt ihn?


Dieses Mal würde mich sehr interessieren, wie ihr zum Thema Kirmes steht? Geht ihr hin oder findet ihr das Ganze unnötig?
 

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche!

Kommentare:

  1. Moin,
    beim Thema Kirmen (der hier in Norddeutschland Jahrmarkt heißt) haben wir Glück gehabt. Einerseits, weil mein Sohn erst zehn Monate alt ist. Und außerdem wohnen wir nur 20 Minuten von HansaPark (Freizeitpark direkt an der Ostsee) entfernt. Mein Mann und ich haben bereits seit ein paar Jahren Saisonkarten und werden später auch für den Sohnemann eine holen. So können wir spontan so soft hinfahren wie wir wollen, ohne viel Geld zahlen zu müssen.
    Liebe Grüße

    Claudia

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  2. Guten Morgen!

    Zur Kirmes gehen wir selten, aber wenn wir dann da sind gefällt es uns doch ganz gut. Wir fahren eher in einen Freizeitpark, denn dafür haben wir eine Jahreskarte.

    Ich wünsche dir eine entspannte Woche und nicht so eine, wie die letzte Woche bei euch!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  3. Die Schwankungen innerhalb der Woche sind faszinierend. Vor allem das plötzlich weg gewesene Auto muss ein echter Stimmungskiller gewesen sein, ist ja aber dann noch alles glatt gelaufen.
    Ich komme aus dem Münsterland und in meiner Heimatstadt ist Kirmes neben Schützenfest quasi Nationalfeiertag. Von daher: Ja, wir gehen hin. Und in Zukunft auch mit unserer Kleinen und den hoffentlich folgenden Geschwistern.

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