5. Juni 2016

Unser Wochenende in Hamburg KW 21



Ich hatte euch ja versprochen, dass ich von unserem Wochenende im Norden berichte. Als klassisches Wochenende in Bildern habe ich es nicht hinbekommen – nicht zuletzt, weil es ja ein Wochenende ohne die Kinder war. Deshalb wird es nun ein eigener Post :-)


Dieses Wochenende war für meinen Mann und mich nicht wirklich ein Wochenende, sondern vielmehr ein kurzer Urlaub. Meine Schwiegereltern hatten sich bereit erklärt, auf die Kinder aufzupassen und so kam es, dass die Große und der Kleine einen Urlaub bei Oma und Opa und wir einen in Hamburg und Kiel machten!


Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, denn es ist ja anstrengend, sich gleich mehrere Tage um seine Enkel zu kümmern! Für mich war diese Auszeit einfach toll. Wisst ihr, wie schön es ist, nachts nicht auf das Babyphone achten zu müssen? Und sich mal zu unterhalten ohne immer wieder unterbrochen zu werden? Und einfach mal in den Tag zu leben? So ganz ohne Verpflichtungen? Es war herrlich! Was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass wir unsere Kinder nicht vermisst haben ;-)

Wir hatten eine sehr lange Zugfahrt vor uns: über sieben Stunden. Deshalb haben wir uns entschieden, noch am Mittwoch Nachmittag zu fahren, so dass uns am Donnerstag nicht der halbe Tag verloren ging und wir mehr Zeit in unserer Lieblingsstadt hatten.

Leider war das Wetter am Donnerstag nicht so toll. Es war grau und es hat immer mal wieder leicht geregnet. Das hat uns aber wenig gestört, wir sind zunächst einfach durch die Stadt gebummelt. Witzigerweise sind wir sogar zufällig Michaela von Kleine Erbse über den Weg gelaufen. Wir haben uns schon mehrere Jahre nicht gesehen und dann laufen wir uns einfach am Bahnhof über den Weg :-)


Wie es der Zufall wollte, kamen wir bei Vodafone am Jungfernstieg vorbei und haben uns dort beraten lassen, denn unser Handyvertrag läuft bald aus. Und das stellte sich als Geheimtipp für Hamburg heraus! Denn im oberen Bereich befindet sich ein kleines Café mit einem wunderschönen Blick auf die Alster. Mit warmem Tee war das graue Wetter gar nicht mehr so schlimm und es war richtig gemütlich dort zu sitzen. Allerdings weiß ich nicht, ob man auch „einfach so“ dort einen Kaffee trinken kann.


An diesem Tag waren wir auch in der Ausstellung „The Art of the Brick“ und ich muss sagen, ich war restlos begeistert. Der Künstler Nathan Sawaya arbeitet mit Legosteinen und die Ergebnisse sind wirklich toll. Er hat Alltagsgegenstände wie z.B. ein Cello nachgebaut, aber auch bekannte Kunstwerke wie beispielsweise der Schrei von Munch oder auch griechische Statuen. Besonders beeindruckt hat mich aber der Bereich mit seinen eigenen Werken, bei denen er sich mit ernsten menschlichen Themen wie gesellschaftlichen Zwängen, Trauer, Depression und Tod auseinandergesetzt hat. Das vermutet man nicht unbedingt, wenn es um Legosteine geht, oder?


Das absolute Highlight der Ausstellung war der Dinosaurier. Er ist unglaublich groß und es ist eigentlich unfassbar, dass man eine Skulptur dieser Größe nur aus kleinen Legosteinen zusammensetzen kann. Wenn ihr also in nächster Zeit in Hamburg seid, schaut euch die Ausstellung doch mal an. Es würde mich wirklich interessieren, ob ihr genauso begeistert seid wie ich. Oder habt ihr sie vielleicht schon gesehen? Dann kommentiert gerne!



Schon auf dem Weg zur Ausstellung fiel mir dieses Gebäude auf. Die Glocke finde ich klasse. 


Und auch die U-Bahnstation der Hafencity ist toll. Leider waren wir nicht zur vollen Stunde dort. Sonst hätten wir das Farbenspiel sehen können.



Abends haben wir den Tipp einer Freundin befolgt und die Lust und Laster Reeperbahn-Führung mitgemacht. Die war wirklich interessant und lustig!





Der nächste Tag war zunächst auch trüb. Wir haben uns aber nicht daran gestört und waren am Hafen.









Und natürlich statteten wir der Speicherstadt auch einen Besuch ab.



 
Zum Glück zeigte sich am Nachmittag dann doch noch die Sonne und wir genossen die Zeit in der Hafen City.











Und um den Tag perfekt zu machen, sahen wir sogar noch ein Feuerwerk von unserem Hotelzimmer aus.



Im zweiten Teil könnt ihr bald nachlesen, wie es uns in Kiel gefallen hat.


Wie gefällt euch Hamburg? Wart ihr schon einmal dort? Oder kommt ihr sogar aus Hamburg und habt Tipps fürs nachste Mal?



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