8. Oktober 2016

Spielend fit für die Zukunft mit LEGO (und Aktion #spielgefährten)

Heute geht es um ein wichtiges Thema: Die Zukunft und warum freies Spielen den Kindern bei der Bewältigung neuer Aufgaben helfen kann. Außerdem möchte ich euch auf eine tolle Aktion von LEGO hinweisen, die ihr in Form von Fotos unterstützen könnt.




Vor kurzem haben wir mit unserer Tochter eine Folge "Full House" geschaut, bei der Onkel Jesse in einer Werkstatt eingeschlossen war und niemand wusste, wo er war. Die logische Frage unserer Großen war: "Warum hat er denn nicht einfach vom Handy aus angerufen?" Daran sieht man, wie rasant sich die Welt verändert. Niemand kann erahnen, was für Entwicklungen die Zukunft unserer Kinder bestimmen wird. 

Aber eines ist klar: Um im 21. Jahrhundert gut zurecht zu kommen, benötigen die Kinder bestimmte Fähigkeiten, die so genannten Kernkompetenzen. Darüber, welche das sind und wie Kinder diese erwerben können, wurde schon viel geforscht und diskutiert. Sogar die Lehrpläne haben sich mittlerweile geändert und sind kompetenzorientiert. So wird beispielsweise viel Wert auf Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit gelegt, denn nur so sind die Kinder später in der Lage, sinnvoll mit anderen zusammenzuarbeiten. Allerdings setzt der Erwerb der 21st Century Skills nicht erst im Schulalter ein, sondern viel früher.


Was Eltern über die 21st Century Skills im Kleinkindalter wissen und denken, wollte LEGO wissen und hat forsa mit einer Umfrage beauftragt, deren Ergebnisse ich interessant finde und daher auch an euch weitergeben möchte.
54% der befragten Eltern sind der Meinung, dass Kleinkinder durch das freie Spiel alles Notwendige für ein erfolgreiches Schul- und Berufsleben lernen.

Aber welche Kompetenzen werden durch das Spielen mit Bauspielzeug gefördert?

Hier mal einige Antworten der Eltern in Prozent:
Kreativität (77%)
Ausdauer (40%)
Lösungskompetenz (38%)
Empathie (4%)

Dass Kreativität ganz oben steht, wundert mich nicht, denn wenn man von Lego oder anderen Bausteinen spricht, denkt man in der Regel sofort daran, dass die Kinder frei bauen. Empathie, eine der meiner Meinung nach wichtigsten Eigenschaften überhaupt, hat bei dieser Umfrage nicht wirklich gut abgeschnitten. Ich finde zu unrecht. Durch das Spielen mit den Figuren, lernen die Kinder sich in andere hineinzuversetzen. Aber allein schon dadurch, wenn mehrere Kinder gemeinsam spielen, wird die Empathie gefördert. Die Kinder lernen z.B., dass man traurig oder wütend wird, wenn andere die gebauten Kunstwerke kaputt machen und man deshalb Rücksicht auf andere nehmen soll. 


Wenn man darüber nachdenkt, werden durch das Spielen mit Bausteinen wirklich viele 21st Century Skills gefördert - und das ganz nebenbei. Die Kinder haben Spaß und merken noch nicht einmal, dass sie sich dabei auf ihre Zukunft vorbereiten - praktisch, oder? ;-)


Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Welche Fähigkeiten werden in Zukunft besonders wichtig sein? Versucht ihr eure Kinder gezielt auf die neuen Anforderungen vorzubereiten?



Außerdem möchte ich auf eine aktuelle Aktion der LEGO Gruppe, der LEGO Stiftung sowie UNICEF vorstellen. 

Ziel ist es, Kinder in Jordanien mit Legosteinen zu versorgen und ihnen so bessere Spielmöglichkeiten zu eröffnen. Denn gerade Jordanien hat sehr viele syrische Flüchtlinge aufgenommen, von denen viele unter sehr schlechten Bedingungen leben müssen. 

Und ihr könnt helfen - ganz einfach und ohne viel Aufwand. Zeigt einen glücklichen Spielmoment eurer Familie unter #spielgefährten auf Twitter, Instagram oder der Facebookseite von Lego Duplo. Macht ihr mit? 
Näheres erfahrt ihr hier

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